Presseberichte  2017



Presseberichte  2016


Faszinierende Kunstlandschaft bei der Altstadt ART

Ungewöhnliche Skulpturen: Schmiedin Katharina Hahn (Bleckede) mit einem Mobile mit der Elbe im Hintergrund.

(gh) Lauenburg– Was für ein Wohlfühl-Paket: In der idyllischen Elbstraße in der alten Schifferstadt, schien die Welt noch in Ordnung. Entspannte Besucher schauten sich individuelle Kunst und außergewöhnliches Kunsthandwerk an, kauften, plauderten mit den Kulturschaffenden und erlebten die Stadt am großen Fluss von ihrer heiteren Seite. Der Verein “Kunst und Genuss am Fluss“ schaffte es erneut, zwei Tage lang mit der „Altstadt ART“ ein Zentrum für die schönen Dinge des Lebens zu gestalten.

Im Mittelpunkt dieses Events im Rahmen des KulturSommer-Angebots, stand die ebenso charmante wie umtriebige Doro Mayer-Gevert. Die Initiatorin, die die Werkstattgalerie „Die Kunststücker“ in der Elbstraße betreibt, zeigte sich begeistert von der Vielfalt: „Wir konnten in diesem Jahr auch das leerstehende Brau- und Brennhaus als Ausstellungsfläche nutzen und darin besondere Kunst sehr schön präsentieren.“ Überhaupt war das Angebot klug verteilt: In den mittelalterlichen Häusern, in Gärten und Werkstätten gelang oft das, was die Macher des KulturSommers mit ihrem Motto im Sinn hatten: „Aus dem Nichts…ins Glück“.

Im besonders-rustikalen Ambiente des Brau- und Brennhauses faszinierten die filigranen, schillernden und höchst anspruchsvollen Glas-Arbeiten von Hermann Ritterswürden (Zwiesel). Nur wenige Schritte entfernt leuchteten feine Porzellanarbeiten von Ingrid Ripke-Bolinius (Worpswede) und als Kontrast dazu waren Objekte mit metallisch wirkenden Oberflächen von Keramikerin Claudia Craemer (Fischerhude) zu betrachten.

In den vielen offenen Werkstätten, Ateliers und Läden, kamen die Künstler und Besucher schnell und unkompliziert ins Gespräch, so auch bei der Schmiedin Katharina Hahn. Die aus Bleckede stammende Handwerkerin, die bezeichnenderweise das Wort „Kunst“ nicht für sich nicht wählt, sondern auf die traditionelle Arbeit der Schmiede hinwies, hatte geschmiedete Skulpturen mitgebracht, die in ihrer reduzierten Form überzeugten.

Ein toller Service: Damit kein Ausstellungsort den Besuchern entging, standen vor den Eingängen Aufsteller mit dem freundlichen Hinweis „Kunst  und Genuss am Fluss“. Dass das ein feines und ungewöhnliches Event war, zeigte sich auch an den Besucherströmen. Freuen können sich Fans der quirligen Meile schon auf ein neues Angebot: Zu den Keramiktagen in der Altstadt am 10. Und 11. September lädt der Verein schon jetzt ein. (www.kunstundgenussamfluss.de)



Kunst & Genuss am  1. Advent